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Pusser's Rum

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Herkunftsland
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Black Tot Day und Pusser’s Rum

Die Geschichte von Rums in der Royal Navy war weitgehend die Geschichte des sozialen Wandels, in Großbritannien als auch in der Royal Navy. Von 1650 bis ins 18. Jahrhundert hinein war das Leben als Seemann an Bord eines Schiffes unglaublich schwierig und von täglichen neuen Herausforderungen geprägt. Die tägliche Ausgabe von Pusser’s Rum galt bei vielen als der Höhepunkt des Tages. Für die damalige Kriegsführung war es besonders wichtig, geistig wachsam zu sein. Es brauchte Mut, um eine Kanonenkugel in einen Vorderlader zu packen, der durch die tägliche Rum-Ration entstehen konnte. So glaube man zumindest zu damaliger Zeit.
Neuere Erkenntnisse zeigten allerdings, dass der im Rum enthaltene Alkohol eher eine gegensätzliche Wirkung haben kann. Daher entschied das Admiralty Board 1970, dass die tägliche Ausgabe von Rum in einer modernen Marine keinen Platz mehr habe. Dadurch wurde am 31. Juli 1970 die tägliche Ausgabe von Pusser’s Rum in der Royal Navy eingestellt. Dieses Datum wird seither als Black Tot Day bezeichnet.
Die Rumausgabe, eine der längsten und ungebrochenen Traditionen in der Geschichte der Seefahrt, endete, als der letzte Pusser’s an Bord der Schiffe Ihrer Majestät getrunken wurde. “Rund um die Welt”, auf jedem Schiff der Marine, wurden die Gläser zum letzten Gruß erhoben. Mit dem Abschaffen der täglichen Rum-Ration geht eine Ära zu Ende, die Jahrzehnte lang Bestand hatte. Die Ära von Pusser’s Rum allerdings nicht!

Grog und Pusser’s Rum – Vereint im Glas

Grog gilt als eines der traditionellsten und bekanntesten Rum-Getränke überhaupt, das heute hauptsächlich im Winter getrunken wird. Das Rum-Getränk ist ein reicher Teil der frühen Geschichte von Pusser’s Rum und eng mit dem Hersteller verbunden. Admiral Vernon hatte Porto Bello für den Angriff ausgewählt, weil er erfahren hatte, dass eine große Menge an Gold und Silber aus Panama dorthin geschickt worden war. Die bemerkenswerte Folge, die der Einnahme der Stadt folgte, war Vernons Entscheidung, dass alle gefundenen öffentlichen Gelder als Preisgeld gerecht unter den britischen Besatzungen aufgeteilt werden sollten, die an dem Gefecht teilgenommen hatten. Dies war ein mutiger Schritt, der den Vorschriften zuwiderlief, aber die allgemeine Freude in England über den Sieg führte dazu, dass er übersehen wurde. Keine Handlung hätte die Herzen der Seeleute mehr gewinnen können, die bei den meisten Gelegenheiten nichts erhielten. Die Männer nannten Vernon liebevoll “Old Grog” (Alter Grog), weil er bei schlechtem Wetter oft einen grob gewebten Mantel aus Mohair und Seide trug.

Zu Vernons Zeiten erhielten die Männer täglich einen halben Pint Rum, den sie pur tranken. Durch den hohen Alkoholkonsum kam es häufig zu Trunkenheit und Ungehorsam an Bord, wobei viele Besatzungsmitglieder stark bestraft wurden. Vernon war der Meinung, dass die Wirkung des Rums abgeschwächt werden kann, wenn er mit Wasser verdünnt wird. So erließ er am 21. August 1740 seinen Befehl an die Kapitäne Nr. 349. Dieser Befehl sagte einfach gesagt, dass die gleiche Menge Rum ausgegeben wird, jedoch jetzt mit Wasser (und wer möchte Limettensaft und Rohrzucker) vermischt werden soll. Die Seeleute waren erzürnt, dass er angeordnet hatte, ihren Rum zu verdünnen, und nannten ihn verächtlich Grog, nach dem Namen, den sie ihm gegeben hatten. Echter Grog ist also Pusser’s Rum mit Wasser, Limettensaft und braunem Rohrzucker. Unwissentlich hatte Vernon den ersten Cocktail der Welt kreiert – Grog!