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Pina Colada

Das Rezept zum süßen Kokosnuss-Rum-Cocktail

Der Pina Colada wurde erstmals in den 1960er Jahren angeboten. Grund dafür ist, dass Creme of Coconut zu dieser Zeit bekannt wurde. Dieses Mischgetränk gilt als der erster Kokosnuss-Cocktail. Durch seinen besonderen neuartigen Geschmack wurde der Drink schnell auf der ganzen Welt bekannt. Heute gilt der Pina Colada in der Bartender-Szene als altmodisch. Seinen unvergesslich süßen und verführerischen Geschmack hat der Pina Colada jedoch nicht verloren.

Pina Colada Rezept

Zutaten:

  • 8 cl jamaikanischer Rum
  • 16 cl Ananassaft
  • 8 cl Creme de Coconut
  • 4 cl Sahne

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Alle Zutaten mit Eis in einem Elektromixer zerkleinern, bis eine cremige Konsistenz entsteht
  2. Abseihen, grainieren und servieren.
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Für die Zubereitung des Pina Colada benötigen Sie einen Elektromixer. Zunächst geben Sie alle Zutaten, also jamaikanischen Rum, Ananassaft, Creme de Coconut und Sahne in einen Mixer und rühren diesen, bis der Drink eine cremige Konsistenz hat. Danach können Sie den Mix in ein vorgekühltes Glas oder eine Ananas gießen. Als Garnitur können Sie ein Stück Ananas und eine Cocktail-Kirsche verwenden.

Barzubehör:

Der perfekte Rum für den Pina Colada

Für die Zubereitung eines Pina Colada Cocktails empfehlen wir den Appleton Estate 12 Jahre Rum*. Die Geschichte des Rums begann im Jahr 1655 auf Jamaika. Bis heute gilt die Queen als Staatsoberhaupt des Landes, obwohl es schon längere Zeit unabhängig ist. Appleton* zählt zu einer der größten Brennereien und der Rum wird geblendet. Die Brennerei besitzt eins der größten Zuckerrohr Anbaugebiet auf Jamaika.

Der Rum schmeckt angenehm fruchtig mit angenehmen Kakao- und Vanillenoten. Der Geschmack harmonisiert sehr gut mit den anderen Zutaten des Rum Cocktails. Dadurch können Sie das Geschmackserlebnis des Kokosnuss Cocktails auf ein neues Level heben. Lernen Sie den Rum besser kennen und bereiten Sie leckere Rum Cocktails mit ihm zu.

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Pina Colada Geschmacks-Profil

Der Pina Colada schmeckt süßlich, fruchtig und nach Kokosnuss. Der Drink ist süß und cremig, der Geschmack des Alkohols kommt fast gar nicht zur Geltung. In der Bartender-Szene gilt das Bestellen des Kokosnuss Cocktails als Zeichen für schlechten Geschmack. Das ist darauf zurückzuführen, dass der Alkohol kaum geschmeckt wird und deshalb die Qualität der verwendeten Spirituose nicht wertschätzt werden kann. Außerdem wurde dieser Drink in der Vergangenheit in billigen Bars mit qualitativ minderwertigen Zutaten viel zu süß in großen Mengen ausgeschenkt.

Passen Sie jedoch auf! Ein Pina Colada, der aus frischen Zutaten hergestellt wird, kann ganz besonders und hervorragend schmecken. Heutzutage kann eine Limette oder eine Prise Salz dazu beitragen, den Rum Cocktail die notwendigen Geschmackserlebnisse zu geben, sodass der Drink aus der dunklen Ecke der Cocktail-Szene treten kann.

Im Detail besticht der Drink durch sehr süße und milde Noten. Der alkoholische Geschmack ist eigentlich gar nicht zu schmecken. Durch den verwendeten Ananassaft werden dem Drink außerdem angenehm fruchtige Noten verliehen.

Verschiedene Varianten

Strawberry Colada

Beim Strawberry Colada wird das Grundrezept des Pina Colada um Erdbeersirup ergänzt. Dieser verleiht dem Drink eine schöne rötliche Färbung und einen leichten Erdbeergeschmack. Die Zubereitung ist genau wie beim Basisrezept.

  • 6 cl jamaikanischer Rum
  • 16 cl Ananassaft
  • 2 cl Erdbeersirup
  • 4 cl Creme de Coconut
  • 4 cl Sahne
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Mit diesem Rum zum aromatischem Cocktail

Der optimale Rum für den Pina Colada ist der La Hechicera Rum*. Das ist ein brauner kolumbianischer Rum, der seinem Namen alle ehren Macht: La Hechicera* bedeutet übersetzt so viel wie „Die Magierin“. Der Rum wird aus mehreren karibischen Rums gemischt und in einem Solera aus Eichenfässern vollendet.

Geschmacklich ist der La Hechicera* würzig mit einem Hauch von Vanille und Schokolade. Der Rum ist komplex, tief und vielschichtig. Der bittersüße Geschmack unterstützt die volle Geschmacksentfaltung des Rum Cocktails und verleit dem Drink einen ganz besonderen Geschmack. Außerdem kann dieser Rum in diversen andere Rum Cocktails verwendet werden oder pur, auf Eis genossen werden.

Tipps

Frischer Ananassaft

Verwenden Sie bei der Zubereitung des Cocktails unbedingt frischen Ananassaft. Dadurch wird der Cocktail deutlich aromatischer und frischer. Nur wenn Sie keine andere Wahl haben sollten Sie auf einen „gekauften“ Ananassaft zurückgreifen.

Auch alkoholfrei ein Genuss

Der Kokosnuss Cocktail ist auch ohne Alkohol ein Genuss. Die Zubereitung ohne Alkohol ist sehr einfach und der Geschmack angenehm süßlich-fruchtig. Dadurch können selbst Fahrer oder Kinder einen Kokosnuss Mocktail genießen.

Das Urlaubsgetränk

Der Pina Colada wird meistens mit Sommer, Sonne und Sonnenschein in Verbindung gebracht. Allerdings kann der Drink auch sehr gut im Herbst, oder sogar im Winter getrunken werden. Der Klassiker macht sich auf jedem Cocktailabend gut und sorgt für den Hingucker.

Weitere Informationen über den Pina Colada

Vorgänger des Pina Colada wurden schon Anfang des 19. Jahrhunderts in Kuba zubereitet und getrunken. Dieser Drink hieß noch „Pina fria“, ein Fruchtgetränk mit Ananas und Eis. Erst später kamen Spirituosen hinzu, und noch später erst die heute charakteristische Kokosnuss. Andere Vorgänger bestanden aus Ananassaft, Rum, Eis, Zucker und Limettensaft.

Als Erfinder des Pina Colada gilt der Bartender Don Ramon Portas Mingot. Er soll im Jahr 1963, in Puerto Rico, den ersten Pina Colada gemixt haben. Vorgänger dieses Cocktails schon wesentlich früher, zu Zeiten der Seeräuber und Piraten zubereitet und konsumiert worden sein. Ob diese Geschichte stimmt, kann man heute nicht mehr genau sagen.

In den 1970er Jahren erlangte der Drink große Bekanntheit. Den großen Hype erfuhr der Cocktail jedoch erst, als Creme of Coconut maschinell hergestellt werden konnte. Dadurch konnte die Creme deutlich einfacher hergestellt werden. Das hatte zur Folge, dass somit viel mehr Menschen und vor allen Dingen Bartendern einfachen Zugang zu der Kokosnusscreme hatten. Diese brachten den Cocktail auf Ihre Karten und lösten damit einen regelrechten „Pina Colada“ Boom aus.

Der bekannte Barkeeper Don Ramon aus Puerto Rico erzählt gerne das Märchen von verlegenen Männern, die sich vor Dates mit dem Drink Mut antranken. Da der Rum pur den jungen Männern zu alkoholisch schmeckte, wurde dieser gerne mit Kokosmilch und/oder Ananassaft verdünnt. Dadurch wurde der Welt ein sehr bekannter und beliebter Cocktail beschert.

Das Wort „Pina“ ist spanisch und bedeutet so viel wie Ananas, „Colar“ so viel wie durchsieben. Also bedeutet Pina Colada frei übersetzt so viel wie „durchsiebte Ananas“. Der Pina Colada ist jedoch keineswegs eine durchsiebte Ananas oder ein einfacher, harmloser Fruchtsaft. Der Einfluss des bekannten Drinks weitete sich über die Cocktail Szene hinaus aus. So verkörpert der Drink Strand, Sonne, Urlaub, Unbeschwertheit und Karibik. Aus diesem Grund wurde der Pina Colada auch als Nationalgetränk Puerto Ricos ernannt.

Es gibt diverse Produkte mit Pina Colada Geruch oder Geschmack. So können Sie heute im Supermarkt Pina Colada Shampoo, -duftbäume oder -parfüm kaufen. Außerdem wurden den Drink einige Lieder gewidmet. Das zeigt, wie sehr die Menschen den Pina Colada lieben und verehren.

Das Wort Colada ist heute fast ein Synonym für Cocktails aus der Karibik geworden. Als typische Bestandteile gelten Sahne, Kokos und Ananassaft. Diese Zutaten können jdoch von Rezept zu Rezept variieren. Die im Pina Colada verwendete Kokoscreme (oder auch Creme De Coconut) kann aus der ersten Pressung frischer Kokosraspel gewonnen werden. Sie hat einen sehr hohen Fettgehalt von ca. 35 %. Die Kokosnussmilch kann aus einem Mix aus ein bisschen Wasser und dem Saft der zweiten Kokospressung gemixt werden. Der Fettgehalt variiert hier zwischen 7 % – 22 %.

Schon Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Ananasgetränke in großen amerikanischen Zeitungen erwähnt. Später wurden Spirituosen und Kokosnuss hinzugefügt. Da diese kokosnusshaltigen Cocktails immer beliebter wurden, wuchs die Zahl der Variationen rasch an. Bereits Anfang der 1930er Jahre soll es die ersten Pina Colada Eiscremes gegeben haben.

Der Drink wurde in diversen Cocktailbüchern und Cocktailkarten niedergeschrieben. Die größte Aufmerksamkeit erhielt der Drink allerdings, als Rupert Holmes mit dem „Pina Colada Song“ einen Hit landete. Eigentlich heißt das Lied „Escape“, jedoch setzte sich der Name Pina Colada Song durch und schaffte es an die Spitze der amerikanischen Charts.

Neuer Geschmack aus Barbados

Was halten Sie davon, wenn wir den jamaikanischem Rum im Pina Colada einfach durch einen Rum aus Barbados austauschen? Probieren Sie den Drink unbedingt einmal mit dem Old Pascas Dark Rum*. Dieser Rum besitzt milde 37,5% vol. Alkoholgehalt und reift nach der Destillation für einige Jahre in Eichenfässern. Dabei nimmt er seine angenehm bräunliche Farbe auf.

Geschmacklich erinnert der Rum leicht an Zuckerrohr und einem Hauch von getrockneten Früchten. Außerdem ist der Rum vergleichsweise schwer. Das Geschmacksprofil ist nicht ganz so umfangreich wie bei premium Rums und anderen hochpreisigen Rums, dafür ist der Preis aber bemerkenswert niedrig. Die Spirituose ist sowieso eher für die Zubereitung von Cocktails, als für den Genuss pur gedacht. Daher sollten Sie den Dark Rum von Old Pascas* unbedingt einmal ausprobieren, wenn Sie öfter Rum Cocktails zubereiten.

FAQ

Wer hat den Pina Colada erfunden?

Die Vorgänger von Pina Colada worden Anfang des 19. Jahrhunderts in Cuba zubereitet. Dabei wurde Rum mit Ananassaft und Kokosnusscreme vermischt. Das heute verwendete Rezept soll allerdings erst in den 1960er Jahren erfunden und verbreitet worden sein.

Was ist ein Pina Colada?

Ein Pina Colada ist ein sehr bekannter Rum Cocktail, der zur Familie der Tiki Cocktails gehört. Er besticht durch seine sehr süßlichen, kokosnussähnlichen Geschmack.

Wie schmeckt der Pina Colada Cocktail?

Der Pina Colada ist ein sehr süßer Cocktail. Der Alkohol ist kaum zu schmecken. Vielmehr dominieren die süßen Kokosnussaromen und fruchtigen Ananasaromen den Drink.

Wie bereitet man einen Pina Colada zu?

Geben Sie einfach alle Zutaten (Rum, Ananassaft, Creme de Coconut und Sahne) in einen Elektromixer und rühren Sie die Zutaten gut durch. Danach geben Sie den Drink in einen Tiki Becher und können ihn direkt servieren oder selbst genießen.

Warum hat der Pina Colada einen schlechten Rum in Bartender Kreisen?

Der Drink hat in Bartender Kreisen einen schlechten Ruf, da der Geschmack der Spirituose von den anderen Zutaten übertroffen. Dadurch kann man die Spirituose kaum schmecken. Daher wird von Bartendern den Trinkenden häufig vorgeworfen, dass dieser den Geschmack der Spirituose nicht ehrt.

Kann man den Drink auch ohne Alkohol servieren?

Ja, Sie haben die Möglichkeit, diesen Drink auch ohne Alkohol zu servieren. Dazu müssen Sie lediglich das Rezept des Virgin Colada entdecken und Zubereiten. Dieser Drink wird aus Kokosmilch, Ananassaft und Sahne zubereitet. Ganz ohne Alkohol und trotzdem unglaublich lecker

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