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Dry Martini

Der Cocktailklassiker mit der Olive

Der Dry Martini ist eine sehr bekannter Gin Cocktail, der entweder geliebt oder gehasst wird. Der Drink spaltet die Meinungen wie kein anderer. Für die einen ist der Drink faszinierend und unglaublich aromareich. Für die anderen ist er altmodisch und eintönig. Dazwischen gibt es eigentlich (fast) keine Meinungen.

Er gilt als König aller Cocktails und Kenner schwören auf ein perfektes Mischverhältnis zwischen Gin und Vermouth. In der Vergangenheit wurde der Drink gerne mit Absinth, Bitter oder Maraschino verfeinert. Außerdem war das Verhältnis von Gin zu Vermouth eins zu eins. Erst über die Jahre nahm der Vermouth-Anteil immer mehr ab und heute ist der Anteil nur noch sehr gering. Ganz wichtig: Bei einem richtigen Dry Martini darf die Olive im Glas nicht fehlen.

Dry Martini Rezept

Zutaten:

Schritt-für-Schritt Anleitung

  1. Gin, Eis und Vermouth in einem Rührglas verrühren.
  2. In ein vorgekühltes Martini Glas füllen.
  3. Grainieren und servieren.
  4.  
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Die Zubereitung des Dry Martini ist im Grunde genommen sehr einfach: Zunächst füllen Sie Gin und Vermouth, sowie einige Eiswürfel in ein Rührglas und verrühren dieses gut mit einem Barlöffel. Nach ca. 15 bis 20 Sekunden rühren können Sie den Mix in ein vorgekühltes Martini Glas abseihen. Folgend grainieren Sie den Drink mit einer Olive und spritzen die Flüssigkeit mit einer Zitronenschale an. Danach servieren und genießen.

Barzubehör:

Gin Empfehlung - Monkey 47

Der optimale Gin für einen Dry Martini Cocktail ist in unseren Augen der Monkey 47 Schwarzwald Dry Gin*. In dem Gin sind ganze 47 verschiedenen Botanicals enthalten. Darunter Wacholder, Engelwurz, Muskatnuss, Kardamom und Cranberrys. Ca. ein Drittel dieser Botanicals stammt aus dem deutschen Schwarzwald. Die Zusammensetzung des Gins wurde lange Zeit durchgetestet, bis ein für den Erfinder, Montgomery Collins, optimal Verhältnis zwischen den verschiedenen Gewürzen herrschte.

Die Spirituose lagert außerdem für drei Monate in Steingutgefäßen. Danach wird der Gin mit Wasser, (Schwarzwälder Quellwasser) vermischt, sodass er auf Trinkstärke verdünnt wird. Diese Trinkstärke beträgt immer noch kräftige 47% vol. Alkoholgehalt. Trotzdem schmeckt der Gin angenehm und mild. Der Alkoholgeschmack steht nicht im Vordergrund.

Geschmacklich besticht die Spirituose durch süß-säuerliche Noten, jedoch kann man auch eine gewisse würzige Schärfe herausschmecken. Damit harmoniert der Monkey 47 Gin* sehr gut mit dem Vermouth. Der Monkey 47 gehört zu einem der besten Gins überhaupt. Wenn Sie mehr über den Monkey 47 Gin* kennen lernen möchten, schauen Sie doch einfach auf unserer Seite der besten Gins vorbei.

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Klassischer Geschmack durch nur zwei Zutaten

4.8/5

57 Bewertungen

Der Dry Martini ist ein ganz klassischer Cocktail, der auch häufig als Gentlemans Drink bezeichnet wird. Geschmacklich dominiert klar der Geschmack von Gin, der von dem leicht fruchtig-herben Geschmack des Vermouths unterstrichen wird. Das Zusammenspiel von Gin und Vermouth ist alkoholisch, aber nicht unangenehm, sondern viel mehr perfekt aufeinander abgestimmt.

Verschiedene Varianten

Martini Cocktails, und vor allen Dingen der Dry Martini, waren Teil der Cocktail-Renaissance in der Mitte der 1990er Jahre. Es entstanden unzählige Varianten mit verlockenden neuen Geschmacksrichtungen. Folgend möchten wir Ihnen die aus unserer Sicht sechs besten Varianten vorstellen.

Sweet Martini

Der Sweet Martini stellt mehr oder weniger den süßen Bruder des Dry Martinis da. Dabei wird der Gin mit rotem, meist süßlichem Vermouth gemischt. Diese rote Variante des Vermouths stammt oft aus Spanien. Dry Vermouth hingegen wird meistens in Frankreich hergestellt. Die Zubereitung ist genau so, wie beim Basisrezept.

  • 5 cl Gin
  • 1,5 cl Roter Vermouth
  • Eine Olive
  • Eine Zitronenschale
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Fruchtig dank des Tanqueray Rangpur

Wenn Sie nicht ganz so viel Geld für einen hochwertigen und geschmackvollen Gin ausgeben möchten, empfehlen wir den Tanqueray Rangpur*. Auch dieser Gin ist in unserer Liste der besten Gins wieder zu finden. Er besticht durch Botanicals wie Rangpur, Ingwer und Lorbeerblättern. Der Dry Martini nimmt dadurch einen ganz besonders fruchtigen Geschmack an, der so mit anderen Gins nicht erzeugt werden kann.

Durch seine besonderen Botanicals schmeckt der Gin unglaublich erfrischend und sommerlich. Der ausdrucksstarke Geschmack unterstützt den Vermouth und sorgt für ein unvergleichbar aromatisches Trinkerlebnis. Probieren Sie das Rezept mit dem Tanqueray Rangpur* und überzeugen Sie sich selbst von seinem mild-fruchtigen Geschmack.

Lieber einen anderen Gin verwenden? Dann besuchen Sie unsere Gin Seite. Dort stellen wir die unserer Meinung nach besten Gins vor und erklären Ihnen, warum gerade diese Spirituose so gut sind. Einfach vorbeischauen und Ihren neuen Lieblings-Gin entdecken!

Tipps

Die Olive

Haben Sie bisher immer nur grüne Oliven bei der Zubereitung des Dry Martini verwendet? Dann wird es Zeit für einen Wechsel. Verwenden Sie einmal eine schwarze Olive und überzeugen Sie sich von dem anderen Geschmack.

Das Mischverhältnis

Wie bereits erwähnt können Sie den Drink in verschiedenen Mischverhältnissen zubereiten. Ihnen schmeckt unser 6:1 Verhältnis nicht? Dann probieren Sie einfach ein anderes Mischverhältnis aus und finden Sie Ihren Favoriten. Unsere empfohlenen Mischverhältnisse: 10:1, 6:1, 5:1, 2:1 oder 1:1 (Gin zu Vermouth).

Zu herb

Wenn Ihnen der Dry Martini zu herb ist, empfehlen wir die Variante „Kiwi Martini“. Dieser Drink ist deutlich milder und süßer. Dadurch können Sie sich erst mal an den klassisch-herben Cocktail rantasten.

Weitere Informationen über den Dry Martini

Die Geschichte des Dry Martini ist lang und birgt einige Geheimnisse. Seine Ursprünge werden in Amerika vermutet, belegt werden konnte das jedoch nie. Auch der Erfinder bleibt bis heute unbekannt. Schon um 1880 sollen die ersten Gin Drinks mit Vermouth verfeinert worden sein. Vermutlich entstand der Dry Martini als Variante des Martinez.

Als Verwandte des Dry Martinis gelten der Manhattan, der Truf Club und der Martinez. Um das Jahr 1885 gab es viele Experimente mit dem Cocktail. So wurden beispielsweise Old Tom Gin oder Maraschino Kirschlikör in das Glas gegeben, anstatt der klassischem London Dry Gin. Wirklich durchsetzen konnten sich diese Versuche allerdings nie.

In den 1950er Jahren wurde der Dry Martini als Drink des edlen Geschäftsmannes benannt, wodurch er einen sehr großen Beliebtheitszuwachs erhielt. Er galt als Drink, der von reichen und erfolgreichen Businessmännern getrunken wurde und wurde deshalb besonders hoch angesehen. Es gilt als besonders stilvoll und elegant, einen Dry Martini zu bestellen und zu genießen.

Nachdem die Spirituose Vodka und damit auch Vodka Cocktail immer beliebter wurden, geriet der Dry Martini fast in Vergessenheit. Der Cocktailmarkt wurde zu dieser Zeit von Vodka Cocktails überschwemmt und dominiert. Erst ab dem Jahre 1990 erlebte der Cocktail eine Renaissance, allerdings wurde damals Vodka anstatt Gin verwendet. Mit den Jahren verwendeten aber immer mehr Bartender Gin als Basisspirituose. Das hat vermutlich auch mit der Gin-Renaissance zu tun, die ab dem Jahr 2000 begann. Seitdem werden immer mehr Cocktail mit Gin bestellt, so auch der Dry Martini.

In den 2000er Jahre wurde der Drink immer beliebter und wurde in großen Mengen, vorzugsweise in New York, konsumiert. Hinzu kommt, dass der Drink immer wieder in Filmen, Fernsehserien und Boulevardzeitungen erwähnt wurde.

Sowohl der Manhattan als auch der Dry Martini sind Cocktails, die mit Vermouth zubereitet werden. Teilweise spricht man vom „König aller Cocktails“ (Dry Martini) und von der „Königin alle Cocktails“ (Manhattan).

Diese Betitelungen sind jedoch sehr umkämpft und können von Bartender zu Bartender, sowie von Genießer zu Genießer unterschiedlich sein. Geschmacklich sind beide Drinks eher herb und trocken. Wenn Sie lieber süßliche Longdrinks genießen möchten, sollten Sie weder den Dry Martini noch den Manhattan zubereiten.

Weitere Bekanntheit erhielt der Dry Martini durch die britischen James Bond Filme. In diesen bestellte der Hauptdarsteller, James Bond immer einen Vodka Martini (Variante mit Vodka anstatt Gin). James Bond verlangte den Drink jedoch immer „Geschüttelt, nicht gerührt.“ In Bartender Kreisen ist bekannt, dass ein Drink aus zwei Spirituosen grundsätzlich gerührt werden sollte. Durch schütteln soll der Drink unschön verwässert und trübe werden.

Ob die Zubereitung des Vodka Martinis nun richtig oder falsch ist, spielt für die Filmemacher keine Rolle. Wichtig für die Filmemacher ist wohl, dass die Filmserie bei dem Bestellen eines Martinis immer wieder in den Kopf stößt, was auch außerordentlich gut funktioniert hat. Ein weiterer Vorteil, der dadurch für den Drink entstanden ist: ein starker Bekanntheits- und Beliebtheitszuwachs.

Ein ausgefallener Gin für den besonderen Geschmack

Hier möchten wir noch mal die Chance nutzen, und Ihnen einen ausgefallenen und eher unbekannten Gin vorstellen, den Le Tribute*. Bei der Herstellung dieses Produktes werden Wacholder, Kardamom, Zitronengras, Limetten und weitere Botanicals verwendet. Dadurch entsteht ein angenehmer Geschmack, der von Zitrusfrucht und Wacholder geprägt ist.

Der Gin wird in Spanien hergestellt, südlich von Barcelona. Durch seine hohe Qualität und den einzigartigen Geschmack kann der Le Tribute Gin* auch gut pur genossen werden. Durch das Zusammenspiel von Gin und Vermouth im Dry Martini ergeben sich ganz neue Geschmacksnuancen, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Der Gin Cocktail wirkt viel frischer und kann sich durch den Le Tribute Gin* von seinem traditionellem Image absetzen. Probieren Sie den Dry Martini mit dem spanischem Gin selbst aus und überzeugen Sie sich von seinem angenehmen Geschmack.

FAQ

Wann kann man den Dry Martini trinken?

Der Dry Martini ist eher ein Cocktail für kalte Winterabende vor dem Kamin. Außerdem kann er als echter „Gentlemans-Drink“ auch hervorragend im Cocktailbars bestellt und genossen werden.

Was ist ein Dry Martini?

Ein Dry Martini ist einer der bekanntesten Cocktails überhaupt. Der Drink ist durch Filmreihe namens James Bond sehr bekannt geworden. In dem Filmen bestellt der Hauptdarsteller immer einen Martini, jedoch geschüttelt, nicht gerührt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Dry Martini und einem Manhattan?

Die beiden Cocktails werden mit Vermouth zubereite. Vom Geschmack sind sie beide trocken, herb und alkoholisch. Allerdings wird der Martini mit Gin oder Vodka und der Manhattan mit Whisky zubereitet.

Wie bereitet man einen Dry Martini zu?

Die Zubereitung des Dry Martinis ist sehr einfach. Dafür geben Sie einfach Gin und Vermouth zusammen mit Eiswürfeln in ein Rührglas und rühren die Zutaten miteinander um. Danach seihen Sie den Drink in ein Martini Glas ab und Grainieren ihn mit einer Zitronenzeste. Danach servieren oder selbst genießen.

Kann man den Drink auch mit Rum, Whisky oder Vodka zubereiten?

Natürlich können Sie einen Dry Martini ähnlichen Cocktail mit Rum oder Whisky zubereiten. Ob diese Spirituosen so gut mit Vermouth harmonieren möchten wir jedoch nicht versprechen. Vodka mit Vermouth ist hingegen sehr bekannt. Unter dem Namen „Vodka Martini“ bestellt James Bond in jedem Film einen solchen Cocktail.

Wie schmeckt der Dry Martini Cocktail?

Der Dry Martini ist ein relativ starker und alkoholischer Cocktail. Das Zusammenspiel von hochwertigem Gin und Vermouth steht hier klar im Vordergrund. Wenn Sie auf der Suche nach einem süßlichen Cocktail sind, sollten Sie lieber zum Daiquiri oder Gin Fizz greifen.

Wer hat den Dry Martini erfunden?

Der Drink soll schon im Jahre 1880 das erste Mal zubereitet worden sein. Gin wurde zu dieser Zeit oftmals mit Vermouth gemischt um den Geschmack angenehmer zu gestallten. Wer den Drink das erste Mal zubereitet hat, ist leider nicht bekannt.

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