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Absinth

Ist Absinth immer noch gefährlich?

Immer wieder gibt es Gerüchte und Geschichten über die grüne Spirituose namens Absinth. Der Anisschnaps war lange Zeit verboten und hat daher bis heute einen schlechten Ruf. Dabei wurde schon vor einigen Jahren belegt, dass die Spirituose abgesehen von dem sehr hohen Alkoholgehalt nicht gefährlich ist.

In diesem Artikel möchten wir Ihnen zeigen, dass Absinth eine sehr spannende und aufregende Spirituose ist. Sie kann hervorragend pur, mit Wasser verdünnt getrunken werden, macht aber auch in Cocktails eine gute Figur. Entdecken Sie unsere einfachen Rezepte und überzeugen Sie sich selbst. Folgend möchten wir Ihnen zeigen, was Absinth genau ist, warum die Spirituose verboten wurde und wie man die grüne Spirituose am besten trinkt. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Entdecken!

Unsere Absinth Empfehlung

Wenn Sie noch nie Absinth getrunken haben möchten wir Ihnen die Spirituose von Mr. Jekyll* empfehlen. Mit dieser Spirituose können Sie sich ganz einfach und zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis an die grüne Spirituose Rantasten. Der Geschmack dieser Spirituose ist bittersüßlich, wobei der Geschmack von Sternanis dominierend ist.

Dadurch kann die Spirituose gut in Cocktails verwendet oder mit einem Zuckerwürfel und Wasser serviert werden. Tasten Sie sich zu einem vergleichsweise günstigen Preis an die grüne Spirituose heran und probieren Sie den Mr. Jekyll*. Jetzt ausprobieren!

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Die 7 Fakten über Absinth

Fakt 1

Was ist Absinth eigentlich genau?

Absinth ist ein Spirituose, die aus Anis, Vermouth, Alkohol und weiteren Gewürzen und Kräutern zubereitet wird. Die Spirituose ist bekannt für seine auffällige grüne Farbe. Dadurch wird sie teilweise auch „grüne Fee“ genannt. Außerdem besticht die grüne Spirituose durch einen sehr hohen Alkoholgehalt. Der Mindestalkoholgehalt der grünen Fee liegt bei 45% vol. und kann auf bis zu 85% vol. ansteigen.

Dadurch zählt die Grüne Fee zu einer der stärksten Spirituosen überhaupt. Aus diesem Grund sollten Sie beim Genuss der Spirituose auch besonders verantwortungsvoll trinken und genießen. Durch den hohen Alkoholgehalt wird Absinth häufig nur tröpfchenweise in Cocktails und Longdrinks zugegeben. Sie haben auch die Möglichkeit, den Anisschnaps pur zu trinken. Hierbei sollten Sie jedoch wirklich vorsichtig und verantwortungsvoll vorgehen. Obwohl die grüne Spirituose nicht unbedingt bitter schmeckt, ist sie aufgrund der Zutat Vermouth als Bitterspirituose zuzuordnen.

Fakt 2

Das Verbot der grünen Fee

Im Jahr 1915 wurde die grüne Fee in den USA und vielen Ländern Europas verboten. In Belgien und Frankreich sogar noch früher. Es gab die Vermutung, dass Absinth durch seinen hohen Thujon Gehalt abhängig machen wurde und dadurch langfristige gesundheitliche Schäden hervorrufen könne. Außerdem wurde der Mord einer ganzen Familie mit Absinth in Verbindung gebracht. Ein Weinbergarbeiter löschte seine gesamte Familie aus. Das tat er jedoch erst, nachdem er zwei Gläser der grünen Spirituose trank. Danach stand die Spirituose für lange Zeit in einem schlechten Licht, bis es zum tatsächlichen Verbot kam.

Durch das Verbot mussten diverse Absinth Hersteller und -Destillerien umdenken. In den meisten Fällen wurde das Rezept ein wenig abgeändert und der Alkoholgehalt reduziert. Das Ergebnis dieses Prozesses war der Pastis, der bis heute in Frankreich und Belgien sehr beliebt ist.

Absinth konnte sich nie so richtig von dem Verbot im Jahre 1915 erholen. Bis heute glauben viele Menschen, dass Absinth gefährlich ist und die Spirituose lieber verboten sein sollte. Studien ergaben jedoch, dass die grüne Spirituose (abgesehen vom hohen Alkoholgehalt) nicht gesundheitsschädlich ist. Die negativen Begleiterscheinungen beim Genuss von Absinth sind ausschließlich auch die minderwertige Alkoholqualität im frühen 20. Jahrhundert zurückzuführen. Heute sind die Spirituosen deutlich hochwertiger, wodurch keine Gefahr mehr (abgesehen vom enthaltenen Alkohol) von ihr ausgehen kann. Sie können Sie Spirituose in diversen Cocktails und Longdrinks verarbeitet oder verdünnt mit Wasser genießen.

absinth-cocktails

Fakt 3

So gefährlich ist Absinth wirklich!

Nichtsdestotrotz sollte die „grüne Fee“ immer mit Vorsicht, Bedacht und Verantwortung getrunken werden. Die Spirituose ist aufgrund seines stark kontrollierten Thujon Gehalt (dieser darf bei maximal 35mg/kg liegen) nicht gefährlich und kann keine Halluzinationen oder Abhängigkeiten auslösen (wie früher vermutet wurde). Die eigentliche „Gefahr“ die von der grünen Spirituose ausgeht, ist der sehr hohe Alkoholgehalt. Die Spirituose kann einen Alkoholgehalt von bis zu 85% vol. besitzen. Das ist mehr als doppelt so hoch wie der Gehalt der meisten Rums, Whiskys und Vodkas. Dadurch ist der Konsument auch in Zweifel doppelt so schnell von Absinth betrunken, als von anderen bekannten alkoholischen Getränken. 

Absinth ist nicht gefährlich

Abgesehen vom Alkoholgehalt ist Absinth nicht gefährlich!

Fakt 4

Die Renaissance

Heute ist die „grüne Fee“ in vielen Teilen Europas immer noch im Verruf. Viele Menschen glauben immer noch, dass die Spirituose sehr gefährlich ist und sie verboten gehört. In anderen Bevölkerungsgruppen hat sich Absinth zu einer absoluten Kult-Spirituose entwickelt. In bekannten Szene Bars und Clubs kann Absinth bestellt und genossen werden. Es hat sich eine regelrechte Fan-Gemeinde gegründet, die zusammen probieren und genießen. Absinth hat sich mittlerweile auch wieder in dem Angebot diverser Online Shops, Supermärkte und Getränkemärkte etabliert.

Fakt 5

Barzubehör speziell für die grüne Fee

Absinth ist eine der einzigen Spirituose, die ihr „eigenes“ Barzubehör benötigt. Charakteristisch dafür ist das Reservoirglas, der Absinth-Löffel und die -Fontäne.

Reservoirglas

Dieses Glas eignet sich besonders gut für den stilechten und originalen Genuss der grünen Spirituose. Ein Reservoirglas fasst ca. 30 cl und ist dem Martini Glas am ähnlichsten. Das Reservoirglas hat auch einen Sockel, gefolgt von einem dünnen Stiel. Auf dem Stiel sitzt dann das eigentliche Glas. Teilweise kann sogar der Stiel mit einer Flüssigkeit gefüllt werden. Mit diesem Glas kann das traditionelle Absinth-Trinkritual vollzogen werden, allerdings können auch andere Cocktails, wie der Manhattan, Daiquiri, Margarita oder der Dry Martini in diesem Glas serviert werden.

Absinth Löffel

Auch dieser Löffel wird für das traditionelle Trinkritual verwendet. Der Löffel wird auf das Reservoirglas gelegt. Auf dem Löffel wir ein Stück Würfelzucker platziert, der danach mit Wasser übergossen wird. Wenn sich der Würfelzucker vollkommen aufgelöst hat, können Sie den Mix auch noch mit dem Absinth-Löffel verrühren und danach genießen.

Fontäne/Brunnen

Dieses Gerät ist mehr oder weniger ein besserer Ausschenker für Absinth. Die grüne Spirituose wird in den Behälter auf der Fontäne gefüllt. Von diesem Behälter gehen vier verschiedenen „Hähne“ ab. Diese können geöffnet oder geschlossen werden. Wenn die Hähne geöffnet werden, tropft langsam Absinth in ein Glas. Dadurch können Sie gleich mehrere Gläser gleichzeitig nach dem klassischem Trinkritual befüllen.

Fakt 6

Cocktails und Mischgetränke

Anders als andere anishaltige Spirituose (Ouzo, Pastis und Raki) wird Absinth fast nie pur, als Shot getrunken. Häufig wird die Spirituose mit Wasser verdünnt (Verhältnis 3:1) und mit einem Zuckerwürfel verfeinert.

  1. Der Zuckerwürfel wird dabei auf einen Absinth Löffel gelegt.
  2. Danach wird die Spirituose in den Tumbler gegossen.
  3. Jetzt übergießen Sie den Zuckerwürfel mit dem Wasser, sodass dieser sich auflöst und langsam in das Glas läuft.
  4. Danach können Sie den Absinth direkt, stilecht genießen.

Durch die Zugabe von Wasser tritt genau wie bei Ouzo, Raki und Pastis der sogenannte „Louche Effekt“ auf. Dabei wird das Wasser leicht milchig und trüb und bleibt nicht durchsichtig. Sie können auch diverse Absinth Cocktails zubereiten und genießen. Der bekannteste Drink, der mit der grünen Spirituose zubereitet wird, ist vermutlich der Sazerac. Wir möchten Ihnen einige Absinth Cocktails und ein Trinkritual vorstellen, die Sie ganz einfach bei sich zuhause zubereiten und genießen können.

Tot am Nachmittag

Zutaten: Geben Sie zuerst den Sekt/Champagner in ein Champagner Glas und geben Sie danach den Absinth hinzu. Bei Bedarf können Sie den Mix noch mit einem Barlöffel leicht umrühren. Danach können Sie den Drink direkt servieren oder selbst genießen.
tot-am-nachmittag

Fakt 7

Bekannte Hersteller

Rodniks

Rodniks* ist einer der bekanntesten Absinth Hersteller überhaupt. Der Produzent aus Spanien steht für hochklassigen und preislich angemessene Spirituosen. Und ja, Sie haben richtig gelesen, der grüne Schnaps von Rodniks* stammt aus Spanien und nicht aus Frankreich, wie es der Großteil der Spirituosen tut. Das gesamte Sortiment von Rodniks* (Green Cannabis, Strong, Black, Classic und Bohème Blue) wird mit kräftigen 70% vol. Alkoholgehalt oder mehr abgefüllt. Die Version „Strong“ hat ganze 85% vol.!

Mit diesen Spirituosen sollten Sie sehr verantwortungsvoll umgehen! Eine Verwendung in Cocktails oder Longdrinks ist empfehlenswert. Natürlich können Sie die grüne Spirituose auch pur, als Shot trinken. Wenn Sie das machen sollten Sie jedoch sehr SEHR verantwortungsvoll umgehen!

Pernod

Pernod* ist ein sehr bekannter Hersteller von Anisspirituosen. Vor allen Dingen der Pastis von Pernod* ist sehr bekannt. Was jedoch die wenigsten Menschen wissen: Das Unternehmen wurde ursprünglich als Absinth Destillerie gegründet. Nach dem Verbot musste der Hersteller umdenken und brachte seinen bis heute sehr bekannten Pastis auf den Markt.

Aber auch an dem Absinth von Pernod kann man die mehr als 200 Jahre lange Erfahrung schmecken. Der Anis steht geschmacklich klar im Vordergrund. Doch auch verschiedenen Kräuter und Gewürze können beim Genuss der Spirituose geschmeckt werden. Dennoch sollten Sie die Spirituose mit Bedacht genießen und im Optimalfall in Cocktails wie dem Sazerac oder Longdrinks verarbeiten. Weitere Verzehrmöglichkeiten haben wir Ihnen bereits weiter oben gezeigt.

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Sehr stark alkoholisierte Anisspirituose aus Frankreich

Wurde lange Zeit verboten, weil sie als „Gefährlich“ galt

Studien beweisen, dass Absinth nicht gefährlich ist. Das Image der spirituose leidet darunter trotzdem

Wird meistens verdünnt mit Wasser, als Shot oder in Cocktails getrunken

Hat eigenes Barzubehör (Absithfontäne, Absinth Löffel und Reservoirglas)

Pernod und Rodniks als bekannte Hersteller

Vergleich

Name
Geschmack
Herkunftsland
Alkoholgehalt
Jetzt kaufen
Strong68
Traditionell, mild, Anis, charaktervoll
Frankreich
68% vol.
Hier*
Mr. Jekyll
Sternanis, bitter, süßlich, harmonisch
Deutschland
55% vol.
Hier*
Pernod
Mild, Kräuter, besonders, charaktervoll
Frankreich
68% vol.
Hier*
La Fee
Anis, Minze, Kräuter, mild
Frankreich
68% vol.
Hier*
Tabu
Anis, Kräuter, mild, würzig
55% vol.
Hier*

FAQ

Was bewirkt die grüne Spirituose?

Ähnlich wie andere alkoholischen Getränken kann man durch den Konsum alkoholisiert (betrunken) werden. Die Geschichten über Halluzinationen und/oder Wahnvorstellungen stimmen allerdings nicht.

Wie trinkt man Absinth am besten?

Am besten trinken Sie die Spirituose nach dem klassischen Trinkritual. Einfach Absinth in Glas geben und Wasser über einen Zuckerwürfel in das Glas gießen. Danach leicht umrühren und direkt trinken. Außerdem kann die Spirituose in diversen Cocktails und Longdrinks verwendet werden.

Welche Farbe hat der Anisschnaps?

Absinth ist meistens grünlich und durchsichtig. Andere Varianten können auch klar/farblos, rötlich oder bläulich sein. Klassischerweise ist die Spirituose jedoch grün.

Wann und weshalb wurde Absinth verboten?

Angeblich sollte der hohe Thujon Gehalt in der Spirituose für Halluzinationen und Wahnvorstellungen auslösen. Außerdem wurde die Spirituose für den Mord einer ganzen Familie verantwortlich gemacht. Heute konnte nachgewiesen werden, dass Absinth abgesehen von dem sehr hohem Alkoholgehalt nie gefährlich war und auch heute nicht gefährlich ist.

Wo wurde Absinth erfunden?

Die „grüne Fee“ wurde im 18. Jahrhundert im heutigem Schweizer Kanton Neuenburg erfunden. Von dort breitete sie sich zunächst in der Schweiz und in Frankreich aus. Erst danach gelang der internationale Durchbruch.

Woraus besteht Absinth?

Die grüne Spirituose besteht klassisch aus Anis, Fenchel, Vermouth, Alkohol sowie unterschiedlichen Kräutern und Gewürzen, die je nach Zusammensetzung für andere Aromen sorgen können.

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