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Pastis

Die Anisspirituose aus Frankreich

Pastis ist eine anishaltige Spirituose aus Frankreich. Sie besticht durch natürliche Kräuter- und Anisaromen. Pastis kann pur, eisgekühlt oder in diversen Cocktails genossen werden. Aber was ist diese Spirituose aus Frankreich eigentlich genau? Warum wurde sie erfunden, wenn es doch genügend andere anishaltige Spirituosen gibt und welche bekannten Hersteller gibt es heute? All diese Fragen möchten wir Ihnen in diesem Artikel beantworten. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und Genießen der Spirituose!

Unsere Pastis Empfehlung

Wenn es um den Genuss von Pastis geht, empfehlen wir den Pastis 51*. Diese Spirituose aus Frankreich wird in der Provence hergestellt und gehört zu den Anis Spirituose. Mit dem Pastis 51* können leckere Cocktails zubereitet werden. Alternativ kann der Anisschnaps auch gekühlt, ohne Eis oder mit Wasser verdünnt getrunken werden. Die Spirituose wird mit 24 verschiedene Kräuter destilliert und erhält dadurch eine schöne, gold-bernsteinähnliche Farbe.

Geschmacklich erinnert die Spirituose an Kräuter, Fenchel und natürlich Anis. Anders als vergleichbare Produkte wird der „51er“ kalt mazeriert. Dieser Prozess ist streng geheim und es ist nur die wenigsten wissen, wie dieser Prozess genau abläuft. Probieren Sie den Pastis 51* einfach selbst aus und überzeugen Sie sich von dem angenehmen und wohlschmeckendem Geschmack. Jetzt entdecken!

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Die 6 Fakten über Pastis

Fakt 1

Was ist Pastis überhaupt?

Pastis ist eine Spirituose, die traditionell aus einem Nachbarland Deutschlands, nämlich aus Frankreich, stammt. Normalerweise hat Pastis einen Alkoholgehalt zwischen 40% vol. und 45% vol., es gibt jedoch auch einige stärkere und schwächere Varianten. Heutzutage wird die Spirituose fast ausschließlich durch die Verwendung von Sternanis hergestellt. Das war früher anders. Damals wurde hauptsächlich „normaler“ Anis verwendet. Weitere Zutaten sind Zucker und verschiedenste Kräuter, wie Süßholzwurzel oder Fenchelsamen.

Aus Frankreich

Aus Sternanis hergestellt

Alkoholgehalt zwischen 40% und 45% vol.

Ein Genuss pur, ohne Eis!

Diese Kräuter variieren jedoch nach Hersteller, wodurch sich unterschiedliche Geschmacksprofile ergeben. Klassischerweise wird die französische Spirituose eisgekühlt, pur ohne Eiswürfel getrunken. Es gibt jedoch auch unzählige Anis Cocktails und weitere Möglichkeiten den Anisschnaps zu genießen. Mehr dazu bei Fakt 3.

Fakt 2

Das Verbot von Absinth als Startschuss

Das Wort „Pastis“ wird von dem französischen Wort „pastiche“ abgeleitet. Dieses bedeutet übersetzt so viel wie „Nachahmung“. Warum sollte man eine Spirituose Nachahmung nennen? Das hängt mit dem Verbot des Absinths im Jahre 1915 zusammen. Absinth und andere anishaltige Alkoholika wurde aufgrund eines zu hohen Toujon-Gehaltes verboten.

Der hohe Toujon-Gehalt galt als stark gesundheitsschädlich. Da die Menschen aber nicht auf ihre anishaltige Spirituosen verzichten wollten, stellten Sie einfach andere, anishaltige Produkte her. Beispiele dafür sind neben Ouzo und Raki, auch der Pastis. Dadurch ist auch der Name „Nachahmung“ entstanden.

Erst sieben Jahre später, also im Jahre 1922 wurde Pastis von der Regierung als gesundheitlich unbedenklich (vom Alkohol abgesehen) eingestuft und wurde zum freiem Verkauf freigegeben. Pastis gewann schnell an Beliebtheit und verbreitete sich sehr schnell, zunächst nur in Frankreich, später auch international. Der Alkoholgehalt wurde mit den Jahren von 30% vol. auf bis zu 45% vol. heraufgestuft. Heute weiß man, dass der hohe Toujon-Gehaltes im Absinth und auch im Pastis unbedenklich ist (der in den Spirituosen enthaltenen Alkohol ist dabei natürlich nicht gesundheitsförderlich).

Fakt 3

Darum wird die Anisspirituose „milchig“

Was einige von den unerfahrenen Pastis Trinkern vermutlich gar nicht wissen: Mit der Spirituose kann man einen schönen und anschaulichen Effekt erzeugen. Wovon reden wir gerade? Pastis kann seine Farbe im Glas verändern. Ähnlich wie Ouzo, Raki oder Absinth sind die Spirituosen durchsichtig oder haben einen leichten Farbstich (Absinth hat beispielsweise einen grünlichen Farbstich). Wenn Sie Wasser zu der Spirituose hinzugeben nimmt diese innerhalb von Sekunden, schlagartig eine andere Farbe an und wird weiß-milchig und trüb. Warum ändert die Spirituose seine Farbe?

Verantwortlich dafür sind die in der Flüssigkeit enthaltenen ätherischen Öle. Sobald diese in Kontakt mit Wasser kommen, entsteht eine kleine Emulsion. Aus diesem Grund wird der Drink schlagartig trüb. Der Geschmack ändert sich dadurch nicht. Außerdem wird die Qualität der Spirituose durch die Emulsion nicht negativ beeinträchtig. Ganz im Gegenteil: Einige Anis-Fans nehmen die Trübheit der Spirituose als Qualitätsmerkmal. Umso trüber die Spirituose durch die Zugabe von Wasser wird, desto höher der Anisgehalt, und desto höher die Qualität. Probieren Sie es einfach selbst aus und sorgen Sie für Staunen bei Ihren Besuchern und Gästen.

pastis-milchig

Fakt 4

Vergleichbare Spirituosen

Pastis ist eine anishaltige Spirituose, die in Frankreich hergestellt und destilliert wird. Es gibt jedoch noch diverse ähnliche Spirituosen, die auch mit Anis zubereitet werden. Wir sprechen hier nicht von alkoholischen Getränken wie Aquavit, Arrak, Baiju, Soju oder Sloe Gin. Vielmehr meinen wir von Ouzo aus Griechenland, Raki aus der Türke oder Sambuca aus Italien.

Für jede dieser Spirituosen haben wir separate Seiten erstellt. Wenn Sie also weitere Informationen über diese Seiten suchen bitten wir Sie zum Besuch dieser Seiten. Wenn Sie Cocktails mit Anis suchen, dann besuchen sie doch bitte unsere Anis Cocktails Seite.

Spirituose
Herkunftsland
Ouzo
Griechenland
Raki
Türkei
Pastis
Frankreich
Absinth
Frankreich

Fakt 5

Cocktails und Mischgetränke

Pastis wird meistens pur, ohne Eiswürfel getrunken. Meistens kommt die Flasche vor dem Trinken allerdings in den Gefrierschrank. Ein weiteres, gängiges Trinkritual ist der Genuss zusammen mit Wasser. Durch den entstehenden „Loche Effekt“ können Sie für Staunen bei Ihren Gästen sorgen (dazu später mehr). Recht unbekannt, aber dadurch nicht zwangsläufig schlechter, ist der Genuss eines Anis Cocktails. Folgend möchten wir Ihnen zwei verschiedene Anis Cocktails vorstellen, die einfach in der Zubereitung und sehr aromatisch im Geschmack sind: Green Lady und Barking Dog.

Green Lady

Zutaten:

  • 3 cl Gin
  • 2,5 cl Green Curacao
  • 2,5 cl Zitronensaft
  • 2 Spritzer Pastis

Die Zubereitung dieses Cocktails ist sehr einfach. Dazu geben Sie zunächst alle Zutaten, zusammen mit Eiswürfeln in einen Cocktail Shaker. Messen Sie die Zutaten im besten Fall mit einem Messbecher oder einem Jigger ab.

Schütteln Sie den Cocktail Shaker gut durch und seihen Sie den Drink danach in ein Martini Glas ab. Gerne können Sie den Drink vor dem servieren noch mit einer Zitronenzeste grainieren. Danach servieren oder selbst genießen!

green-lady

Fakt 6

Bekannte Hersteller

Duval

Duval* ist ein sehr bekannter Hersteller von Pastis de Marseille. Der Hersteller ist schon sehr alt und wurde im Jahre 1798 von Henry Dubied gegründet. Besonders bekannt wurde Duval* aufgrund seines unglaublichen Anisgeschmack. Es lassen sich außerdem angenehme, süßholzähnliche Noten erkennen. Perfekt und den Pastis zusammen mit Wasser als Aperitif oder Digestif zu servieren.

Ein weiterer Pluspunkt für den Pastis de Marseille von Duval*: der Preis. Trotz seines sehr guten und milden Geschmacks ist die Spirituose vergleichsweise günstig. Probieren Sie die französische Spirituose selbst aus und überzeugen Sie sich von dem angenehmen Geschmack zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Jetzt ausprobieren und genießen!

Ricard

Paul Ricard* hat im Jahre 1932 den bekannten Pastis Hersteller „Ricard“ gegründet. Die Spirituose war schon damals einzigartig und wird bis heute nach dem traditionellen Rezept von Paul Ricard hergestellt. Besonders bekannt wurde die Spirituose durch das einmalige Zusammenspiel von Süßholzsaft, Kräutern der französischen Provence und Anis (Sternanis) aus China.

Durch diese Zutaten entsteht das Wiedererkennungsmerkmal des Ricard*: sein unverwechselbar würziger Geschmack. Daher passt dieser Anis Schnaps hervorragend in diverse Cocktails, Longdrinks, kann als Aperitif oder Digestif getrunken werden. Alternativ können Sie die Spirituose einfach eisgekühlt, mit Wasser genießen. Am besten ist es, wenn Sie sich selbst von einmalig würzigem und unvergleichbar harmonischen Geschmack überzeugen. Jetzt ausprobieren und genießen!

Pernod

Pernod* ist ein Hersteller, mit einer etwas anderen Geschichte. Dieser Hersteller destillierte nach seiner Gründung im 19. Jahrhundert fast ausschließlich Absinth. Erst durch das Absinth-Verbot, Anfang des 20. Jahrhunderts, änderten sich die Produkte in der Destillerie. Anstatt Absinth, wurde jetzt Pastis destilliert. Dafür wurden einige Gewürze ausgetauscht und verändert. Bis heute wird in der Destillerie von Pernod* hochklassiger Pastis und einzigartiger Absinth mit unverkennbarem Charakter hergestellt.

Das Aroma ist angenehm kräftig. Besonders Anis und Kräuter stehen bei dieser Spirituose im Vordergrund. Ein Pernod sollte im besten Fall nicht pur getrunken werden. Verdünnen Sie die Spirituose mit Wasser und servieren Sie sie als Aperitif oder als Digestif nach dem Essen. Sie können auch diverse verschiedene Cocktails mit dem Pernod* zubereiten, dafür ist er aber vielleicht schon zu schade. Einfach ausprobieren und selbst entscheiden!

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

Anisschnaps aus Frankreich

Wurde als Reaktion auf das Absinth Verbot erfunden

Kann pur oder als Cocktail genossen werden

Durch den „Louche Effekt“ verändert sich die durchsichtige Farbe in Verbindung mit Wasser ins milchig-trübe

Bekannte Hersteller: Duval, Ricard, Pernod

Pastis Vergleich

Name
Geschmack
Herkunftsland
Jetzt kaufen
51
Kräuter, Anis, Fenchel
Frankreich
Hier*
Ricard
Harmonisch, mild, herzhaft, süßlich
Frankreich
Hier*
Duval Pastis de Marseille
Sternanis, Kräuter, Gewürze, Süßholz
Frankreich
Hier*
Pernod
Frisch, Anis, Kräuter, mild
Frankreich
Hier*
Henri Bardouin
Vielschichtig, Kräuter, mild
Frankreich
Hier*

FAQ

Aus welchem Land kommt Pastis?

Die Spirituose stammt ausschließlich aus Frankreich. Eine vergleichbare Spirituose, die nicht aus Frankreich stammt, darf sich nicht Pastis nennen.

Wie trinkt man Pastis?

Pastis kann pur, auf Eis, als Shot als Digestif oder als Digestif gereicht werden. Außerdem kann die Spirituose in diversen Cocktails verarbeitet und so besonders genossen werden.

Warum wird Pastis milchig?

Verantwortlich dafür ist der sogenannte „Louche Effekt“. Dieser tritt immer dann auf, wenn sich eine anishaltige Spirituose mit Wasser verbindet (ähnlich wie beim Ouzo, Absinth oder Raki). Dadurch wird die Flüssigkeit milchig-trüb. Das sorgt für den Hingucker auf jeder Party.

Was ist das?

Pastis ist eine Spirituose, die traditionell in Frankreich hergestellt wird. Sie entstand maßgeblich durch das Absinth-Verbot im Jahre 1915. Daher sind sich die beiden Spirituosen bis heute auch sehr ähnlich.

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