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Islay Whisky

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Islay – Die vielleicht bekannteste Whiskyregion der Welt

Islay ist die südlichste der Inseln der Inneren Hebriden, die im Nordatlantik direkt vor der Westküste Schottlands liegen. Islay ist wohl die berühmteste Whisky-Region Schottlands und definitiv die polarisierende: Islay-Malts sind berühmt dafür, dass sie die vollmundigsten schottischen Whiskys sind. Geschmacklich sind die Whiskys von erdig, rauchigen und torfigen Aromen geprägt. Bekannt ist auch das Aroma von medizinischem Jod, was die Spirituosen geschmacklich einmalig werden lässt.

Die "Königin der Hebriden"

Islay trägt den Spitznamen “Königin der Hebriden” und ist eine felsige, mit Heidekraut bedeckte Insel. Die Insel hat eine Gesamtfläche von etwa 600 km² und grenzt im Norden an die Insel Jura. Auf der Insel gibt es viele Torfmoore, die den Whiskys ihren unverwechselbaren Geschmack und Charakter verleihen. Torf wird häufig als fossiler Brennstoff verwendet und besteht aus verrottetem organischem Material, das sich über die Jahrhunderte im Boden abgelegt hat.

Torf wird verbrannt, um den für die Whiskyherstellung so wichtigen Mälzungsprozess zu fördern. In vielen schottischen Haushalten wird Torf bis heute als Brennmaterial zum Heizen verwendet. Er wird in ganz Schottland zur Herstellung von Whisky verwendet, aber die Küstenlage von Islay bedeutet, dass der Torf hier mehr Seetang und Moos enthält als der holzige Torf auf dem Festland. Sein charakteristisches salziges, rauchiges Aroma wird vom Malz aufgenommen und geht in das Endprodukt über.

Welcher Hersteller stammt von Islay?

Da Islay eine der bekanntesten Whisky Regionen ist, sind auch die Hersteller sehr namenhaft und vielen Menschen bekannt. Dazu gehören Ardbeg, Bowmore und Bruichladdich. Weitere bekannten Marken sind Bunnahabhain, Caol Ila, Lagavulin und Laphroaig. Obwohl die Insel so bekannte und beliebte Whisky herstellt, hat die sich die absolute Anzahl der Destillerien stark verringert. Wo früher mehr als 20 Destillerien Whisky hergestellt haben, sind heute gerade einmal weniger als 10 Hersteller aktiv.

Die Natur und das Klima als weiterer Pluspunkt für Islay Whisky

Das für die Destillation auf Islay verwendete Wasser stammt aus den zahlreichen Bächen und Flüssen der Insel und ist charakteristisch weich und mineralreich. Der Torf im Boden verleiht dem Wasser eine torfige Note, die sich auch auf den Geschmack des Whiskys auswirkt. Einige Hersteller verwenden auch Wasser aus Quellen, das weniger torfhaltig ist, damit der Geschmack auch Einsteigern und Fans von weniger getroften Whisky gefällt.

Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der Whiskyherstellung ist das Klima. Starke Meereswinde verleihen dem Whisky einen salzigen Charakter, und die kühle, feuchte Luft und das Fehlen von jahreszeitlichen Schwankungen sorgen für einen langen, langsamen Reifeprozess.