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Whitley Neill Gin

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Vereint England und Südafrika

8.5/10

Der Gin von Whitley Neill wird bis heute ganz traditionell in einer kleinen Charge hergestellt. Die Spirituose vereint die beiden Länder Südafrika und England geschmacklich miteinander. Seit dem Jahre 2005 wird der Gin im englischen Birmingham hergestellt. Sie wird mit 9 verschiedenen Botanicals versetzt, die aus den Ländern England und Südafrika stammen. 

Dadurch kann sich der Whitley Neill Gin allein schon wegen seiner Botanicals deutlich von seiner Konkurrenz absetzen. Als südafrikanischen Botanicals werden vor allen Dingen Physalis (ist auch als Kappstachelbeere bekannt) und die Frucht des Baobab-Baumes verwendet. Dadurch entsteht ein besonderes und einmaliges Geschmacksprofil. Wie der Gin genau schmeckt, zeigen wir Ihnen in diesem Artikel! Viel Spaß beim Entdecken und genießen!

Vorteile

Sehr milder und abwechslungsreicher Geschmack

In Handarbeit hergestellt

Traditionsreiche Destillerie

Nachteile

Als Gin Tonic nicht zu empfehlen

Nicht ganz so komplex wie andere premium Gins

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Bewertung vom Whitley Neill Gin

Gesamteindruck
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Verpackung
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Geruch
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Komplexität und Geschmack
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Grund-Informationen über den Whitley Neill Gin

Der Whitley Neill Handcrafted Dry stammt aus einer Destillerie in England, aus der Stadt Birmingham. Die traditionsreiche Sovereign Destillery stellt schon seit mehr als 250 Jahre Spirituosen in einer Kupferbrennblase her und besitzt international einen sehr guten Ruf.

Der Whitley Neill Gin wird schon in der vierten Generation in Handarbeit hergestellt und erhielt bei internationalen Spirituosen-Awards mehrere hochrangige Auszeichnungen. Er setzt sich deutlich von anderen Produkten ab, da bei ihm afrikanische Botanicals wie die Zitrus-Frucht des Baobab Baumes oder Physalis verwendet werden. Der Wachoderschnaps besitzt afrikanische Botanicals und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis besitzt. Der Whitley Neill Dry kann gut pur aus einem Tumbler getrunken werden, jedoch eignet er sich noch besser als Basisspirituose in Cocktails aller Art.

Gesamt-Eindruck des englisch-südafrikanischen Gins

Der erste Eindruck vom Whitley Neill Gin ist durchaus positiv. Die interessante, traditionell aussehende Flasche und das Versprechen von südafrikanischen Botanicals machen Lust auf mehr. Der Gin ist zwar eher im mittelpreisigen Segment anzuordnen kann dafür aber hoffentlich durch ein angenehmes Geschmacksprofil glänzen. Wir sind sehr gespannt auf den Geruch, auf die Komplexität und auf dem Geschmack dieses Gins!

Verpackung und Flaschendesign

Die Flasche des Whitley Neill Gins seht ganz anders aus als andere Gin-Flaschen. Sie hat einen kurzen Hals und danach einen länglichen-dickbäuchigen Körper. Die Flasche ist komplett in Schwarz gehalten und blickdicht. Dadurch wird der Gin von UV-Strahlen geschützt und behält dadurch tendenziell länger seinen Geschmack.

In die Mitte der Flasche wurden in großen hellen Buchstaben die Wörter „Whitley Neill – Handcrafted Dry Gin“ gedruckt. Darüber ist das Abbild des Lebensbaumes zu sehen. Der Lebensbaum ist in eine rötlich-orangen Farbe aufgedruckt und sticht dadurch besonders hervor. Er ziert alle Flaschen der Whitley Neill Destillerie. Weiter unten ist die Flasche mit einem stilvollen und „auf alt getrimmten“ Etikett versehen. Dieses hat die gleiche Farbe wie der Schriftzug auf der Flasche. Auf dem Etikett werden nochmals die kleine Charge (Small Batch) und die lange Tradition der Destillerie erwähnt. Zusätzlich dazu können Sie auf dem Etikett die aktuelle Batch Nummer wiederfinden.

Die Flasche wird von einem Kunstkorken verschlossen, der auch in einer dunklen, fast schwarzen Farbe gehalten ist. Dadurch wirkt die Flasche insgesamt sehr elegant und traditionell. Allein schon wegen der schwarzen Farbe fällt diese Flasche in Ihrer Bar auf!

Geruch

Nachdem Sie die Flasche das erste Mal geöffnet haben, steigt Ihnen ein milder, sehr floraler und komplexer Geruch in die Nase. Es sind sofort Botanicals wie Wacholder zu riechen, die angenehm von einer leicht würzigen und aromatischen Note unterstrichen werden. Außerdem lässt sich eine fruchtige Note riechen, die vermutlich auf die Frucht des Baobab-Baumes zurückzuführen ist.

Insgesamt duftet der Whitley Neill Gin sehr angenehm, mild und fruchtig. Eine alkoholische Note ist überhaupt nicht zu vernehmen. Allerdings spielt sich der Wacholder aus unserer Sicht hier ein wenig zu weit in den Vordergrund.

Komplexität

Wenn Sie den Whitley Neill Gin erstmalig probieren, werden Sie von seiner Milde überrascht werden. Wir haben uns auch zuerst gefragt, ob in dem Gin überhaupt Alkohol vorhanden ist. Geschmacklich wird die Wacholderspirituose ausschließlich von fruchtig-floralen Aromen geprägt. Besonders hervorzuheben ist hier der Geschmack der Physalis und von Wacholder. Die anderen Botanicals stehen eher im Hintergrund sorgen aber für einen erdig-fruchtig-floralen Geschmack.

Wenn Sie den Geschmack von Alkohol nicht mögen werden Sie diesen Gin lieben! Zusammen mit Tonic Water verschwindet die Komplexität allerdings vollkommen. Der Geschmack wird jetzt ausschließlich von Wacholder bestimmt. Da der Whitley Neill Gin eher mittel- bis hochpreisig ist, würden wir ihn deshalb eher nicht zum Mischen mit Tonic Water verwenden. Dafür könne Sie genau so gut günstigere Gins, wie den Tanqueray London Dry oder den Bombay Sapphire verwenden.

In Cocktails lässt sich die vorherige Komplexität auch fast gar nicht mehr schmecken. Allerdings schmecken die Cocktails, die mit dem Whitley Neill Gin zubereitet werden, deutlich milder und leichter. Daher passt der Gin besonders gut zu fruchtig-frischen Sommercocktails, wie dem Gimlet, dem Tom Collins oder dem Gin Fizz.

Alkoholgehalt

Dieser Gin besitzt einen Alkoholgehalt von kräftigen 43% vol. Im Glas ist davon allerdings nicht viel zu schmecken. Der Gin von Whitley Neill ist geschmacklich so mild, dass wir gar nicht glauben konnten, dass sich überhaupt Alkohol in der Spirituose befindet. Dadurch kann der Gin sehr gut pur genossen werden, ohne im Hals zu brennen.

Fazit

Insgesamt kann man sagen, dass der Gin von Whitley Neill als kleiner „Hidden Champion“ angesehen werden kann. Der Whitley Neill Gin überzeugt durch ein einmaliges Flaschendesign, das durch seine dunkle Färbung den Gin vor UV-Strahlen schützt. Aber auch durch seinen mild-exotischen Geruch, der so von keinem anderen Gin nachgeahmt werden kann. Zusätzlich dazu schmeckt der Wacholderschnaps unglaublich mild und abwechslungsreich. Und das sowohl pur als auch in Cocktails. Als einzigen Negativpunkt müssen wir den Geschmack zusammen mit Tonic Water nennen. Hier schmeckt er sehr stark nach Wacholder und kann auch durch günstigere Gins ausgetauscht werden. Aber sonst gefällt und die Spirituose überraschend gut!

Die wichtigsten Eigenschaften auf einen Blick

Eigenschaft
Ausprägung
Name
Whitley Neill Gin
Bewertung
8,5/10
Alkoholgehalt
43% vol.
Herkunftsland
England
Pur genießbar
ja
Als Cocktail genießbar
ja

Preisvergleich

Folgt

Weitere Informationen über den Whitley Neill Gin

Der Gin erhält seinen Geschmack hauptsächlich von afrikanischen Botanicals. Daneben sind noch klassische Botanicals vorhanden wie Wacholder, Zitrone und Angelika Wurzel.

Die afrikanischen Botanicals sind in dem Produkt aber deutlich interessanter. So schmeckt die Spirituose in Nuancen nach der Frucht des Baobab-Baumes (Affenbrotbaum) und nach Kappstachelbeere (auch als Physalis oder Andenbeere bekannt) aus dem Süden Afrikas. Ganz anders als klassischer Gin!

Bis heute wird die Spirituose nach traditioneller Handwerkskunst in einer Kupferbrennblase hergestellt. Dies Brennblase ist mehr als 100 Jahre alt. Sie besitzt den Namen „Constance“ und ist verhältnismäßig klein. Daher wird der Whitley Neill nur als „Small Batch“, also in kleiner Abfüllmenge, hergestellt.

Das Wasser, das zur Verdünnung des Destillats verwendet wird, besitzt einen hohen Reinheitsgrad. Mindestens genauso hoch ist die Qualität der Botanicals, die zur Herstellung des Gins verwendet werden.

Das ist der Slogan des Herstellers Whitley Neill. Dadurch wird zum einen die besondere Qualität der Produkte ausgedrückt, zum anderen wird dadurch auf den Gründer, Johnny Neill, verwiesen. Dieser Mann hatte eine ausgeprägte Expertise in dem Bereich der Gin-Destillation und ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass es heute den Whitley Neill gibt.

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FAQ

Wie schmeckt der Gin von Whitley Neill?

Der Geschmack des Whitley Neill Gins ist unglaublich mild und floral. Die fruchtigen Aromen werden hauptsächlich von Wacholder und Physalis geprägt. Dadurch kann der Gin sehr gut pur oder in Cocktails genossen werden.

Aus welchen besonderen Botanicals wird der Gin hergestellt?

Der Gin wird aus dem Zusammenspiel von englischen und südafrikanischen Botanicals hergestellt. Dabei werden neben klassischen Botanicals wie Wacholder auch ungewöhnliche Botanicals wie Physalis und die Frucht des Baobab-Baumes verwendet.

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